Dienstag, 23. Dezember 2014
Heilige Nacht
(Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, dass ihnen in den kommenden heiligen Nächten ein klitzekleines Wunder begegnet. Vielleicht singt ein Unbekannter für Sie an einer Straßenecke ein Lied? Vielleicht schenkt ein Kind Ihnen einen Lebkuchen? Vielleicht läuft Ihnen eine kleine Katze zu? So beginnen die guten Geschichten, in der Literatur wie im Leben ...)
"Die Kirche hatte keine Heizung. Die Menschen saßen dicht gedrängt in ihren schmelzenden Mänteln und tropften vor sich hin. Ein erstaunlich guter Kirchenchor sang Es ist ein Ros entsprungen, ein schütterer Posaunenchor blies dazu. Der Ort hatte keine eigene Gemeinde, und der Pfarrer aus dem Nachbarort war etwas in Eile. Um zwei Uhr hatte er den Kindergottesdienst in einer anderen Pfarrei geleitet, in seiner eigenen Kirche würde er die Mitternachtsmette halten. Zwischendurch würde er wohl nach Hause eilen, um seine Familie zu bescheren. Er sprach davon, dass Jesus noch eine echte Familie hatte, während Familien heute häufig Patchworkfamilien seien. Er zitierte C. G. Jung und Freud, ich hatte nasse Füße, und die Frau neben mir in der Bank begann zu husten. Wir sangen alle O du fröhliche, der Posaunenchor blies dazu, und am Ausgang schüttelte der Pfarrer jedem die Hand und wünschte Frohe Weihnachten.
Es hatte aufgehört zu schneien. Ich wartete vor der Kirche, bis alle gegangen waren. Man hörte orgelnde Batterien, ein paar Autos wurden angeschoben. Das Hotel war mit Lichterketten behängt, alle Fenster waren erleuchtet; Weihnachten und Silvester sind auf dem Berg die beste Zeit für den Tourismus. Dort drinnen wurden jetzt Gänsebraten und Kalbsfilets aufgetragen, das Hotel war bekannt für seine Küche. Ich ging langsam aus dem Dorf hinaus, durch den unberührten Schnee. Im Sommer war ich hier durch Wiesen gelaufen, zwischen Kornblumen, Lupinen und Orchideen, die größer waren als ich. Es war absolut still. Jetzt sah ich auch den Himmel, den das Hotel mit seinem gleißenden Licht verdunkelt hatte. Er war sehr hoch. Sehr hoch und schwarz. Und die Sterne, die immer zahlreicher zu werden schienen, während ich schaute, sahen aus wie kleine Löcher, als hätten sich Motten am Himmel zu schaffen gemacht. Ich dachte: Hinter dem Himmel ist das Licht, das hätte der Pfarrer sagen sollen.
Er hätte von Verheißung sprechen müssen, von Gnade, vom Mysterium der Geburt. Er hätte Rilke zitieren sollen, Hölderlin, Eliot, er hätte seine Worte in Licht tauchen sollen und dann in die Luft werfen, damit sie leicht und frei werden und wir den Worten trauen können. Wenn ich mich für Psychologie und Soziologie interessiere, befriedige ich mein Interesse nicht in der Kirche. Ich will an diesem besonderen Ort vom ganz Anderen hören, vom Wunder einer Nacht, in dem etwas atemberaubend neu wurde. Ich will, dass er mir sagt, dass dieses Wunder ein Symbol ist und jederzeit wieder geschehen kann und geschieht. Hier, jetzt, in dir und mir. Und dass ich es erfahren kann, jederzeit selbst erfahren.
Ich sagte es mir also selbst. An einem Heiligen Abend am Rand eines Dorfes auf einem Berg im Schwarzwald, im Schnee unter dem durchlöcherten Himmel."
(Aus: Margrit Irgang "Leuchtende Stille", Herder Verlag. Hier mehr über das Buch (klick).)
Donnerstag, 18. Dezember 2014
SWR 2: Hochsensibel. Highly sensitive. (2. Teil)
Machen Sie einen Bogen um Weihnachtsmärkte? Sind Menschen in großen Mengen für Sie unerträglich? Wird Ihnen von der Dauerberieselung durch Jingle Bells in Aufzügen und Kaufhäusern übel? Erahnen Sie die geheimsten Weihnachtswünsche Ihrer Lieben und tun Sie alles, sie zu erfüllen? Fühlen Sie sich höchstpersönlich schuldig, wenn sich der Familienfriede an Weihnachten nicht einstellen will? Und freuen Sie sich jetzt schon auf, sagen wir, 17 Uhr am 24. Dezember, wenn die Geschäfte geschlossen und die letzten Weihnachtsbäume nach Hause geschleppt sind und sich die große Stille über die Stadt senkt, diese Stille, in der Sie zu sich kommen und endlich wieder atmen können? Die Stille ist Ihr Lebenselixier? Dann sind Sie vielleicht hochsensibel.
Mein Post zum Thema Hochsensibilität rief ein großes Echo hervor. Das Feature "Reizüberflutet - Hochsensible und ihr Alltag", das im SWR gesendet wurde, ist zu meiner Verwunderung das beliebteste und meist gehörte all meiner Features. Hier ist noch einmal der Link zum Anhören der Sendung. Im Video spricht Elaine Aron, die ich auch für mein Feature interviewt habe, darüber, wie man Hochsensibilität erkennt.
To my readers in the US and Asia I recommend the work of Elaine Aron, American psychologist and researcher of high sensitivity. The video above is in English and a short introduction to this special trait. If you understand German you can hear my radio documentary on high sensitivity which was broadcasted by the German radio station SWR. Just follow this link.
Montag, 1. Dezember 2014
"In der Obhut meines Blicks"
Auf das Bild auf der Startseite klicken, auf der zweiten Seite im Menu "Werk" wählen, dort "Zeitschriften".
Erschienen in "Buddhismus aktuell", Ausgabe 3/2014
Donnerstag, 27. November 2014
Tiziano Terzani: Vom Leben und Sterben
Wahrscheinlich kennen meine Blog-Leserinnen und -Leser diesen Autor schon, wenn auch vielleicht "nur" aus dem Film mit dem wunderbaren Bruno Ganz in der Hauptrolle. In dem Fall empfehle ich: Bitte die Bücher (noch einmal) lesen. Warum?Tiziano Terzani war Auslandskorrespondent für Asien beim "Spiegel", Gesprächpartner aller Politiker von Rang, Kriegsreporter - ein erfolgreiches Leben, ein glänzendes Leben, ein Leben im Scheinwerferlicht. Aber irgendwann begann er sich zu fragen, ob das nun alles gewesen sein soll. Er nahm eine Auszeit, reiste privat durch Asien und interviewte Heiler und Schamanen, vorerst noch ganz der neugierige, aber skeptische Journalist. Diese Reisen hat er in "Fliegen ohne Flügel" beschrieben. Und dann kam der Bruch in seinem Leben: Er bekam Krebs. "Es ist der Zeitpunkt, da jeder Mensch das tun muss, was richtig ist, und nicht das, was opportun ist."
Was ist "richtig", wenn man eine ernste Krankheit hat? In "Noch eine Runde auf dem Karussell" beschreibt er seine Suche nach Heilung: In der knallharten Schulmedizin, die er irgendwann verlässt; in der Homöopathie, die ihm zu mehr Lebensqualität verhilft, im Ayurveda und bei allerlei obskuren Heilern in West und Ost. Irgendwann begreift er, dass Körper und Geist nicht getrennt sind, beschließt, sich um seinen Geist zu kümmern und landet im Himalaya, wo er Monate allein in einer Hütte lebt. Er findet, was er gesucht hat: den inneren Frieden und einen Einblick in die Ganzheit des Universums.
Nein, Terzani ist kein großer Meister; was er sagt, haben andere seit Tausenden Jahren besser gesagt. Er ist auch ziemlich meinungsfreudig und polarisiert gern. Und doch hat er in Italien eine riesige Fan-Gemeinde von vor allem jungen Menschen. Weil da jemand die Jagd nach Ruhm und Geld als sinnlos erkannt hat und daraus die Konsequenzen zog. Von seinen Kollegen belächelt und verachtet, völlig gleichgültig gegenüber den Urteilen der Welt, die über den "tiefen Fall" des einst so erfolgreichen Journalisten sprach, ging er auf seine eigene Sinnsuche. Der Krebs hat ihn letztendlich das Leben gekostet, aber sein Geist war stärker als der Krebs. Kurz vor seinem Tod zeichnete sein Sohn die letzten Gespräche mit seinem Vater auf; sie sind die Summe eines außergewöhnlichen Lebens, zu lesen in "Das Ende ist mein Anfang".
Per quelli che parlano italiano: qui si trova il sito ufficiale di Tiziano Terzani.
Sonntag, 9. November 2014
SWR 2: Die Weisheit der Ältesten
"In den indigenen Gesellschaften haben die Ältesten ihren Platz: Sie sitzen zusammen und halten Rat. In unserer Gesellschaft hat sich die Lebenszeit enorm verlängert, aber uns fehlt das erweiterte Bewusstsein, das mit ihr Schritt halten könnte. Wir haben mehr alte Menschen als je zuvor, und wir haben einen Planeten, der krank ist und versucht, sich selbst zu heilen. Sehen Sie, warum Älteste heute so dringend gebraucht werden? Aber man wird nicht einfach so nebenbei ein Ältester. Niemand kann das für Sie erledigen - keine Mutter, kein Lehrer, kein Rabbi, kein Priester. Sie müssen diese Arbeit selbst tun."
Rabbi Zalman Schachter
Die alten Weisen in den europäischen Märchen erscheinen oft in Gestalt eines Kräuterweibleins oder eines verhutzelten Männchens. Sie leben im Wald oder auf dem Berg, sind also nicht Teil der menschlichen Verwicklungen - und gerade deshalb in der Lage, die Situation zu durchschauen und klugen Rat zu geben. Sie sind auch nie die Hauptpersonen der Geschichten. Sie tauchen auf magische Weise genau dann auf, wenn sie gebraucht werden, und sind, wenn der Prinz endlich die Prinzessin in die Arme schließt, längst verschwunden.
Nur wer sein Ego zurücknimmt, kann Weisheit entwickeln, ein Ältester werden. Und was gehört noch alles dazu?
Ich erzähle es in meinem Feature "Die Weisheit der Ältesten", das ich vor zwei Jahren für SWR 2 Wissen gemacht habe. Mit der Entwicklungspsychologin Judith Glück, Professor Ulrich Rosin und dem Schamanen und Dichter Galsan Tschinag. Hier können Sie die Sendung hören.
Dienstag, 4. November 2014
Geistige Freiheit
"Wenn du dein Hier und Jetzt unerträglich findest und es dich unglücklich macht, dann gibt es drei Möglichkeiten: Verlasse die Situation, verändere sie oder akzeptiere sie ganz. Wenn du Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, dann musst du eine dieser drei Möglichkeiten wählen, und du musst die Wahl jetzt treffen. Dann nimm alle Konsequenzen an. Keine Ausreden. Keine Negativität. Keine psychische Verschmutzung. Halte deinen inneren Raum sauber."
Eckhart Tolle
Das klingt für Menschen, die keine Meditationserfahrung haben, im ersten Moment etwas streng, nicht wahr? Tatsächlich ist diese Praxisanweisung der Weg in die innere Freiheit. Was tun wir im Allgemeinen, wenn wir uns in einer unangenehmen Situation befinden? Wir jammern und klagen, beschweren uns (beim Partner, beim Nachbarn, beim Chef, beim Leben), versuchen uns auf tausend Arten Glück zu beschaffen oder ignorieren unser Gefühl, machen weiter wie zuvor und werden immer unglücklicher.
Das Sitzen auf dem Kissen in der Meditation aber erlaubt keine Ausflucht. Wir sehen die Situation, wie sie ist: Job verloren, Partnerin lässt sich scheiden, Mutter ernsthaft krank. Leugnen und Jammern raubt uns die Kraft, eine kluge Antwort auf das zu finden, womit das Leben uns konfrontiert, und es gibt immer nur drei mögliche Antworten: die Situation verändern, sie voll und ganz akzeptieren oder aufstehen und gehen.
Das nennt Eckhart Tolle "den inneren Raum sauber halten". Ich nenne es geistige Freiheit. Ein Geist, der sich nicht mit unnötigen Gedanken belastet, hat eine große Weite und Klarheit. Wir brauchen dringend Menschen, die geistig frei sind, keine Vorurteile haben, Meinungen als veränderbar erkennen, Lügen durchschauen und Einsicht in komplexe Zusammenhänge haben.
Deshalb: Halte deinen inneren Raum sauber!
Deshalb: Halte deinen inneren Raum sauber!
Donnerstag, 30. Oktober 2014
"Leuchtende Stille" auf Niederländisch
"Margrit Irgang beschrijft in haar nieuwe
boek de zoektocht naar en de confrontatie met de centrale vraag van zen en
van het leven: Wie ben 'ik'? In Stralende Stilte heeft Margrit
Irgang gekozen voor een bijzondere vorm van vertellen. Want hoe laat zen
zich omschrijven? Irgang beschrijft de overeenkomsten tussen de
kwantumfysica en het boeddhisme. Ze deelt haar ontmoetingen met Poolse
Joden en schrijft over de jaarlijkse loop van de natuur. Margrit Irgang
neemt de lezer mee op haar eigen ontdekkingsreis waarin zij de betekenis
onderzoekt die zen in haar leven heeft gehad en nog steeds
heeft.
Een prachtige, persoonlijke collectie van alledaagse momenten, gedachten en herinneringen. Voor degenen die zich net als de schrijfster inspannen hun eigen spiritualiteit tot ontwikkeling te brengen."
Een prachtige, persoonlijke collectie van alledaagse momenten, gedachten en herinneringen. Voor degenen die zich net als de schrijfster inspannen hun eigen spiritualiteit tot ontwikkeling te brengen."
Sonntag, 19. Oktober 2014
Ein Taoist zu Besuch auf meinem Balkon
„Einst träumte Dschuang Dschou, dass er ein Schmetterling
sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und
nichts wusste von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder
wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou
geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt
hat, dass er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem
Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.“
Dschuang-Dsi Buch II in
der Übersetzung von Richard Wilhelm
Samstag, 11. Oktober 2014
Die Stille stirbt nicht.
O Mosteiro de Santa Maria de Alcobaca, eines der großen Klöster im Herzen von Portugal, in der tiefen Ruhe eines heißen Spätsommertags. Ich sitze in der Zeitlosigkeit. Vor Jahrhunderten haben die Zisterzienser diesen Ort mit Stille aufgeladen, und die Stille hat überlebt, weil die Stille stärker ist als jeder Lärm, der nichts ist als ein Ausdruck unserer inneren Unruhe. Sobald wir zur Ruhe kommen, entfaltet sie sich: Die Stille, die der Urgrund des Seins ist, immer da, geduldig darauf wartend, dass wir sie endlich wahrnehmen. Die Stille, die uns trägt, weil wir die Stille sind.
Ein einziger winziger Vogel singt für mich und den claustro do sîlêncio an diesem Nachmittag. Die Mönche sind nicht gestorben, weil die Stille nicht sterben kann. Ich sehe ihre weißen Kutten durch die Schatten des Kreuzgangs wehen; die Mönche gehen sanft und lautlos, fast auf Zehenspitzen, damit wir, die Lebenden, nicht erschrecken vor so viel Stille und Zeitlosigkeit.
So werden auch wir einst behutsam und leise auftreten, damit jene, die wir jetzt lieben und auch dann noch lieben werden, nicht erschrecken. Denn auch wir werden nie gestorben sein, weil wir die Stille sind, die nicht stirbt.
Ich kann es sehen, hier, an diesem heißen Spätsommertag tief im Herzen des alten Portugal.
(Die Fotos zeigen die Klöster Alcobaca, Batalha und Mosteiro dos Jerónimos in Lissabon)
Dienstag, 7. Oktober 2014
The walls that separate us from others. Die Mauern, die uns von anderen trennen.
"Opening to discomfort is the basis of transmuting our so-called 'negative' feelings. There is nothing wrong with negativity per se; the problem is that we never see it, we never honor it, we never look into its heart. Instead, we are always trying to get rid of it by punching someone in the face, by punishing ourselves, or by repressing our feelings. If we just try to get rid of negative feelings, we don't realize that those feelings are our wisdom.
You can only go into the unknown when you have made friends with yourself. By beginning to look clearly and honestly at ourselves - at our emotions, at our thoughts, at who we really are - we begin to dissolve the walls that separate us from others. Somehow all of these walls, these ways of feeling separate from everything else and everyone else, are made up of opinions. They are made up of dogma; they are made of prejudice. These walls come from our fear of knowing parts of ourselves.
When we feel resentful or judgmental, it hurts us and it hurts others. But if we look into it we might see that behind the resentment there is fear and behind the fear there is a tremendous softness. There is a very big heart and a huge mind. To experience this we begin to make a journey, the journey of unconditional friendliness toward the self that we already are."
Pema Chodron
American Buddhist nun
"Sich dem Unbehagen zu öffnen ist die Basis für die Verwandlung unserer sogenannten 'negativen' Gefühle. Negativität an sich ist nicht falsch. Das Problem ist, dass wir sie nie sehen, nie wertschätzen, ihr nie ins Herz blicken. Stattdessen versuchen wir sie dauernd loszuwerden, indem wir jemandem ins Gesicht schlagen, uns selbst bestrafen oder unsere Gefühle unterdrücken. Wenn wir nur versuchen, negative Gefühle loszuwerden, erkennen wir nicht, dass solche Gefühle unsere Weisheit sind.
Du kannst nur ins Unbekannte gehen, wenn du dich mit dir selbst befreundet hast. Indem wir uns selbst klar und aufrichtig anschauen - unsere Emotionen, unsere Gedanken und den, der wir wirklich sind -, beginnen wir die Mauern aufzulösen, die uns von anderen trennen. All diese Mauern - dieses Gefühl, von allem und allen getrennt zu sein - sind aus Meinungen aufgebaut, aus Dogmen, aus Vorurteilen. Diese Mauern entstehen aus der Angst, Teile von uns selbst wahrzunehmen.
Wenn wir ärgerlich oder kritisch sind, verletzen wir uns und andere. Aber wenn wir uns darauf einlassen, sehen wir vielleicht, dass sich hinter dem Ärger Angst verbirgt und hinter der Angst eine unendliche Sanftheit. Da ist ein sehr großes Herz und ein großer Geist. Um dies zu erfahren, begeben wir uns auf eine Reise, die Reise der bedingungslosen Freundlichkeit dem Selbst gegenüber, das wir bereits sind."
Pema Chödrön
Amerikanische Buddhistische Nonne der Shambhala-Tradition
(An dieser Stelle ein Dank an David Niblack für die großzügige Erlaubnis, seine Fotos zu verwenden.)
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