Samstag, 10. August 2019

Sommer in der Stadt


Wenn die Nachmittage lang und träge sind, alle Türen offen stehen, in der Eisdiele ein uralter Hit von Eros Ramazzotti gespielt wird ...


... wenn man einfach nur stundenlang auf der Mauer sitzen und dem Leben beim Lebendigsein zugucken will und entdeckt, dass das besser ist als Kino ...



... wenn man sich allen ebenfalls durstigen Kreaturen von Herzen verbunden fühlt ...


... und vor lauter Glück kurz davor ist, in den Himmel zu fliegen und den Engeln Guten Tag zu sagen ...

... dann ist Sommer in der Stadt.

Donnerstag, 8. August 2019

Weltkatzentag



"Am Internationalen Tag der Katze feiern Katzenfreunde das Zusammenleben mit der als Haustier (s. dort) beliebten Hauskatze (s. dort).

Aus dem Wikipedia-Eintrag zum Thema "Weltkatzentag"


Donnerstag, 1. August 2019

Pema Chödrön: "Wir lassen die Dinge winzig"


... einfach mal mit Kamera oder offenen Augen die Schönheit des Winzigen entdecken ...

"Man muss ein gewisses Verständnis dafür haben, dass unsere Emotionen die Kraft haben, uns im Kreis herum zu hetzen. Dieses Verständnis hilft uns zu entdecken, auf welche Weise wir unseren Schmerz vermehren, wie wir unsere Verwirrung vergrößern, auf welche Weise wir uns selbst Schaden zufügen. Weil wir aber eine grundlegende Gutheit besitzen, grundlegende Weisheit und grundlegende Intelligenz, können wir aufhören, uns selbst und anderen zu schaden. Achtsamkeit lässt uns die Dinge erkennen, sobald sie erscheinen.Verständnis hilft uns, der Kettenreaktion, die winzige Dinge ins Unermessliche vergrößert, nicht nachzugeben. Wir lassen die Dinge winzig. Und sie bleiben winzig. Sie werden nicht zum dritten Weltkrieg oder zu häuslicher Gewalt. Und das wird möglich, wenn wir lernen, für einen Augenblick innezuhalten, nicht immer sofort impulsiv zu reagieren. Einfach innezuhalten, ohne den offenen Raum augenblicklich vollzustopfen, ist eine transformierende Erfahrung. Wenn wir warten, beginnen wir uns mit der grundlegenden Ruhelosigkeit und gleichzeitig mit der grundlegenden Weite zu verbinden.

Das Ergebnis ist, dass wir aufhören, Schaden zu verursachen. Wir lernen uns genau kennen und beginnen uns zu respektieren. Alles darf geschehen, jeder darf in unser Haus eintreten; wir können alle möglichen Gestalten auf unserem Wohnzimmersofa vorfinden und flippen doch nicht aus. Indem wir uns durch ehrliche, sanfte Achtsamkeit selbst kennengelernt haben, sind wir mit uns ins Reine gekommen.

Dieser Prozess bringt uns mit den Früchten der Gewaltlosigkeit in Kontakt: grundlegendem Wohlbefinden von Körper, Sprache und Geist." 


Die Amerikanerin Pema Chödrön, Nonne in der tibetischen Shambhala-Tradition

Aus dem Buch "Wenn alles zusammenbricht", Goldmann Verlag, ISBN 978-3-442-21525-6