Samstag, 8. August 2020

Jeder Augenblick ist ein Tempel (1. Teil)

Heian-Schrein, Kyoto


Erschienen in: EIAB Magazin, Europäisches Institut für Angewandten Buddhismus, Waldbröl, August 2019
 
Text und Fotos: Margrit Irgang
 
Dieser Text wurde in der Vor-Corona-Zeit geschrieben, aber wenn ich die abstrusen Behauptungen der Verschwörungstheoretiker, Rechten und sonstigen Egozentriker aller Seiten höre und die Bilder der Demonstrationen in Berlin und Stuttgart anschaue, erscheint mir der Text sehr aktuell.


Eine warme Augustnacht in Plum Village, Anfang der 1990er Jahre. Zweihundert Menschen sitzen schweigend auf der Wiese vor Thays Hütte im Upper Hamlet, irgendwo dazwischen Thay selbst, der uns in dieser besonderen Nacht eingeladen hat, mit ihm zusammen das Aufgehen des Vollmonds zu betrachten. Den Erntemond des Monats August, der sich als strahlender Ball langsam über den Horizont schiebt. Jetzt greift jemand zur Shakuhachi, der Klang der Bambusflöte schwebt im Dunkel, die Grillen schrillen, und die südfranzösische Nacht ist zu einem Tempel geworden. 

Die vielen Sommer, die ich in Plum Village verbracht habe, sind ein Schatz meines Lebens. Ich habe gelernt, dass jeder Augenblick – ob mit Mond oder ohne Mond - zum Tempel wird, wenn ich innehalte und mit allen Sinnen wahrnehme, was in mir und um mich herum geschieht. Und dass diese Aufmerksamkeit zu einer Lebenshaltung werden kann, die wundersamerweise die Kraft hat, mich selbst und das soziale Gefüge um mich herum unsichtbar und still im Gleichgewicht zu halten. Das ist nun allerdings Menschen, die keine Meditationspraxis haben, schwer zu vermitteln. Wir müssen heute gravierende Probleme lösen. Klimaerwärmung, Kriege, Migration, die Ausbeutung der Ressourcen, ganz zu schweigen von Hass, Lügen, Machtmissbrauch und Gier auf politischer und wirtschaftlicher Führungsebene. Und dann wandeln da Hunderte Menschen still durch die Landschaft, halten inne, um einer Glocke zu lauschen und bewusst zu atmen, anstatt im Mittelmeer Flüchtlinge zu retten? Ich erinnere mich an eine Ärztin, die einst zu wissen glaubte, warum ich krank war: „Sie haben die falsche spirituelle Praxis. Die Buddhisten wollen ja nur ins Nirvana kommen und nichts mit der Welt zu tun haben.“ 
 
Intersein-Zentrum, Hohenau

Aber vielleicht wissen wir selbst nicht immer so genau, warum wir uns in ein Retreat zurückziehen, und fragen uns zweifelnd, ob das nicht doch ein wenig egozentrisch ist. Dann könnten wir uns diese hübsche Zen-Geschichte erzählen. Ein junger Mann kam einmal zu einem Zen-Meister und sagte beeindruckt: „Ich bin einem großen heiligen Mann begegnet. Er kann in die Zukunft sehen und bringt seinen Schülern bei, dasselbe zu tun.“ „Das kann jeder“, sagte der Zen-Meister gelangweilt. „Mein Weg ist viel schwieriger. Ich bringe den Menschen bei, die Gegenwart zu sehen.“

Das klingt banal und eigentlich selbstverständlich, erweist sich in der Praxis aber schnell als Herausforderung. Will ich wirklich hellwach und präsent sein von Moment zu Moment? Oder will ich mich lieber hinwegträumen in eine imaginäre Zukunft oder einer Vergangenheit nachhängen, die es nicht mehr gibt? Die Gegenwart zu sehen, sie genau wahrzunehmen, kann ein Leben nämlich ganz schön auf den Kopf stellen. Wenn ich etwas anschaue, gleitet mein Blick nur über die Oberfläche, ich lerne es nicht kennen in seinem einzigartigen Sein. Ich kann es mir bequem vom Leib halten. Aber um es wahrnehmen zu können, muss ich mein Herz öffnen. Als Schriftstellerin lese ich gern im Duden-Herkunftswörterbuch, das ist sozusagen die Familiengeschichte der Sprache, der Stammbaum jedes Worts. Ich war ganz aufgeregt, als ich las: Das „Wahr“ in „wahrnehmen“ bedeutete im Althochdeutschen „Aufmerksamkeit, Acht, Obhut“. Ich nehme also das, was ich wahrnehme, in die Obhut meines Blicks. Ich schaue es nicht von außen an, ich will es vielmehr genau kennenlernen, damit ich für es sorgen, ihm Gutes tun kann. 

Der 2. Teil folgt. 

 

Samstag, 1. August 2020

be a bee


Ich habe gelernt, dass jede Biene sich von ganz bestimmten Pflanzen angezogen fühlt. Nur diese Pflanzen fliegt sie an, keine anderen. Die Sehnsucht nach diesen Pflanzen ist ihr Kompass. Dort, nur dort, sammelt sie Pollen und Nektar. (Andere Bienen sammeln bei anderen Pflanzen. Es kommen alle Gattungen dran.)

Ich habe gelernt, dass auch die Pflanze Sehnsucht nach der Biene hat. Mit den Pollen am Haarkleid der Biene werden ihre Stempel bestäubt; ohne Pollen würde sie aussterben. Sie lockt die Biene an mit betörendem Duft und hofft, schneller Bienenbesuch zu bekommen als ihre Schwester nebenan. Die Bienen-Gemeinschaft wiederum sehnt sich nach den Pollen und dem Nektar, weil diese ihren Nachwuchs im Bienenstock ernähren. Muss ich ausdrücklich den Honig erwähnen, der wiederum uns ernährt?

***

So folge ich dem Kompass meiner Sehnsucht. Wo Diskriminierung, Rassismus, Verachtung, Pflicht ohne Freude herrscht, Mühsal ohne Leichtigkeit, finde ich keine Nahrung. Meine Aufgabe verbirgt sich in dem, was mich anzieht. Es lockt mich an (der Duft kann betörend sein). Es will, dass ich Nahrung aus ihm sammle, Nektar und Pollen, um beides zurück in den großen Kreislauf einzuspeisen, der die Natur im Gleichgewicht hält.

So sammle ich still und unauffällig vor mich hin, Tag für Tag. Ein Lichtstrahl auf einer Mauer, eine Bewegung im Schatten eines Tores, ein Lied aus einem offenen Fenster, eine Sommernacht mit Freunden im Garten, ein Wort, aufgefangen aus einem Gespräch Fremder im Vorübergehen. Eingesammelt. Mitgenommen. Zurückgegeben in den Kreislauf des Lebens in Form eines Bildes, eines Gedankens, eines Gedichts. 

Damit die Poesie nicht ausstirbt. Die Welt würde ihren Tod nicht überleben.   

Sonntag, 26. Juli 2020

Lee Mingwei "Sonic Blossoms"


Durch den Hinweis einer Freundin habe ich den wunderbaren taiwanesischen Künstler Lee Mingwei entdeckt. Seine Arbeit betrachtet er als ganz konkretes Geschenk an die Menschen. Er bittet sie zum Beispiel, ihm reparaturbedürftige Kleidungsstücke zu bringen, die er oder seine Mitarbeiter in der Ausstellung dann eigenhändig flicken, wobei sich ein Gespräch entspinnt zwischen den beiden Menschen: zum Beispiel über die Geschichte des Kleidungsstücks und seinen Wert für den, der es repariert haben will.

Besonders berührend ist sein Projekt "Sonic Blossoms", in dem eine Sängerin oder ein Sänger jemandem ein Lied von Schubert zum Geschenk macht. Lee Mingwei hatte gerade eine Ausstellung im Berliner Gropius-Bau, die ich gern gesehen hätte.

Mehr über ihn hier: leemingwei.com

Mittwoch, 15. Juli 2020

Momentaufnahme #1


vom Stromkabel hängt

frisch gewaschen der Himmel

an Schwalbenklammern


(aus meiner neuen Serie: Momentaufnahme)

Freitag, 10. Juli 2020

Weltreise


Ich habe gelesen, dass die Balearen ab Montag eine Maskenpflicht nicht nur in öffentlichen geschlossenen Räumen anordnen, sondern auch im Freien, "sobald die Möglichkeit besteht, auf andere Menschen zu treffen". Es ist ja ziemlich wahrscheinlich, in der frischen Luft auf andere Menschen zu treffen; vielleicht geht man auch deshalb jetzt gerne raus. Ich las weiter, dass Kreuzfahrten wieder angeboten werden, vorerst für maximal eine Woche, ohne dass ein Hafen angelaufen wird. An Bord müssen sich die Passagiere "auf Temperaturmessungen, Wegeleitsysteme und eine Maskenpflicht in Fahrstühlen, Treppenhäusern und Kabinenfluren einstellen". Es wird auch nur einen eingeschränkten Speiseplan geben (keine Völlerei an überbordenden Büffetts!).

Und das alles kostet Tausende Euro.

Ich war gestern mit einer Freundin bei herrlichen 30 Grad auf Weltreise im lauschigen Botanischen Garten. Ein paar Müßiggänger lagerten unter den Bäumen im Gras, ein paar Hunde schlürften aus Teichen; als Hintergrundgeräusch das leise Wisch-Wisch der Rasensprenger.

In Tibet machte sich ein Strauch gerade bereit, demnächst aufzublühen (siehe oben). Ich hätte nicht gedacht, dass in Tibet so etwas Fragiles wächst. Wahrscheinlich meditierten seine Ahnen seit Äonen, das stärkt die Gene. Die entblößte Schulter tibetischer Mönche übersteht ja auch die härtesten Winter.


Seerosen sind ja ganz hübsch, aber in Südostasien blühte gerade der echte Lotos! 



Und natürlich gab es viele Tiere zu sehen. 

Es war wirklich lohnend, und das Ganze zum Nulltarif. Hinterher gingen wir in Thailand essen. Ohne Völlerei und Temperaturmessung.

Das mal nur so als Vorschlag für den Sommerurlaub.

Sonntag, 5. Juli 2020

Mooooond


 4. Juli 2020, 21.30 Uhr: südbadischer Mondteller


Lied vom Monde

Wind, Wind, sause,
der Mond ist nicht zu Hause;
er ist wohl hinter den Berg gegangen,
will vielleicht eine Sternschnuppe fangen,
Wind, Wind, sause.

Stern, Stern, scheine,
der Mond, der ist noch kleine;
Stern, Stern, scheine,
er hat die Sichel in der Hand,
er mäht das Gras am Himmelsrand,
Stern, Stern, scheine.

Singe, Vogel, singe,
der Mond ist guter Dinge;
er steckt den halben Taler raus,
das sieht blank und lustig aus,
singe, Vogel, singe.

Und hell wird's, immer heller;
der Mond, der hat 'nen Teller
mit allerfeinstem Silbersand,
den streut er über Meer und Land,
und hell wird's, immer heller. 

Paula Dehmel (1862-1918)


Freitag, 26. Juni 2020

Konstantin Wecker: Gefror'nes Licht



Vor ein paar Jahren sprach ich für ein SWR-Feature zum Thema Willensfreiheit in München mit dem Quantenphysiker Hans-Peter Dürr. Zwei faszinierende Stunden verbrachte ich im Werner-Heisenberg-Institut mit einem Physiker, der mir die Quantenphysik mit poetischen Bildern nahebrachte - die einzige Form für mich, abstrakte Inhalte zu verstehen. Professor Dürr sagte: "Es gibt nichts Seiendes, nichts, was existiert. Es gibt nur Wandel, Veränderung, Prozesse." Eine halbe Stunde sprachen wir über den Satz, der mich in seinem Werk am meisten beschäftigte: "Materie ist nicht aus Materie aufgebaut. Sie ist eine Verknotung von Verbindungen."

Der von mir geschätzte Musiker Konstantin Wecker ist bis heute von seiner Begegnung mit Hans-Peter Dürr fasziniert. "Materie ist nichts als gefrorenes Licht", sagte der poetische Physiker damals, und der Musiker-Poet schrieb daraufhin eins seiner, wie ich finde, schönsten Lieder: "Gefror'nes Licht". 

"Da ahnst du, dass
was scheinbar fest gefügt
und uns sich als die Wirklichkeit erschließt,
nichts als ein Bild ist, das sich selbst genügt,
durch das verträumt ein großer Atem fließt.
Du magst es greifen, du begreifst es nicht,
was du auch siehst, ist nur gefror'nes Licht."

Konstantin Wecker

Was wieder einmal beweist: Wir brauchen die Sprache der alten Schriften und Meister nicht, die uns oft den Weg zum Verständnis der Wirklichkeit eher verstellen. Wir brauchen die Poeten. Sie erfassen mit ihrer feinen Wahrnehmung die Tiefe hinter dem Sichtbaren und haben die Gabe, sie in Bilder zu kleiden.

Mehr über mein Gespräch mit Professor Dürr in meinem Buch "Leuchtende Stille".


Freitag, 19. Juni 2020

Mein Teich. Abstrakt.


„Der kleinste Punkt erzeugt eine Spannung mit etwas anderem. Jede Markierung, jedes Motiv befindet sich in einer natürlichen Position. Ich sehe also nichts, was daran willkürlich oder künstlich wäre. Für mich wirkt es so, als sei es ganz natürlich zustande gekommen, und genau das versuche ich auch zu erreichen.“

Der amerikanische Künstler Cy Twombly (1928 - 2011)
 

Sonntag, 14. Juni 2020

Stephen Batchelor "Die Kunst, mit sich allein zu sein"


Stephen Batchelor ist Meditationslehrer, ehemaliger Mönch und ein wenig das "Enfant terrible" des Buddhismus. Seine Bücher tragen so schön aufmüpfige Titel wie "Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten", und in gewissen sehr ernsthaften buddhistischen Kreisen gilt er eher als lockerer Vogel. Dieses Urteil nährt er - wie ich vermute, mit großem Vergnügen - mit seinem Buch "The Art of Solitude", das jetzt auf Deutsch vorliegt.

Seit einiger Zeit fertigt er Collagen an (das Titelbild zeigt eine davon), und in Form einer Collage ist das Buch auch geschrieben. Er erkundet in 32 kurzen Kapiteln das Thema Mit-sich-Alleinsein in Meditation, Kunst und Literatur. Viel befasst er sich mit Montaigne und - mein persönliches Highlight des Buches - mit den Bildern von Vermeer, denen er schöne Betrachtungen widmet.

Vor allem ist dies ein persönliches Buch, in dem er von seiner spirituellen Reise durch das Leben erzählt. Ausführlich befasst er sich mit seinen Erfahrungen mit Peyote und Ayahuasca. Drogenkonsum ist im Buddhismus untersagt, aber es ist nicht der Verstoß gegen irgendwelche Gebote, der mich hier irritiert. Batchelor mag stabil genug sein, von psychedelischen Drogen nicht hinweggetragen zu werden; ich kenne viele andere, die es nicht sind und nach dem Konsum solcher Substanzen den Boden unter den Füßen verloren haben. Gut finde ich allerdings die Offenheit, mit der er seine Trips beschreibt. Einmal sagt er, er habe sich dabei "seine Anhaftung an den Buddhismus aus dem Leib gekotzt". Mein Eindruck ist in der Tat, dass Stephen Batchelor in all seinen Büchern gegen eine - seine! - Auffassung von Buddhismus und den Institutionen, die ihn vertreten, gekämpft hat wie ein Sohn gegen den übermächtigen Vater. Vielleicht brauchte er tatsächlich die Drogen, um sich von dem Übervater zu befreien.

Aber das Thema dieses Buches ist ja das Mit-sich-Alleinsein, und da gelingen ihm schöne Überlegungen: "Diese Art, mit dir allein zu sein, ist Nirvana: ein klarer Raum der Freiheit, aus dem heraus du auf die Welt reagieren kannst, ohne von reaktiven Begierden, Ängsten, Hass und Meinungen überflutet zu werden."

Ich sehe mit Genugtuung, dass es immer mehr Lehrer/innen und Praktizierende gibt, die den strengen Rahmen der Institutionen und Religionen verlassen, weil ihre Erkenntnisse sie frei gemacht haben, ihrem eigenen Weg zu folgen. Batchelor und seine Bücher gehören dazu. Ohne Zweifel können uns große Geister wie Buddha und Jesus Orientierungshilfe geben. Aber die Institutionen, die sich durch die Jahrhunderte hindurch um die wertvollen Lehren gebildet haben, sind in den meisten Fällen verkrustet.

Bücher wie dieses ermuntern uns, die Lehren klug anzuwenden, eine Praxis zu stabilisieren und mit der so gewonnenen Achtsamkeit, Geistesklarheit und Gelassenheit unseren eigenen Weg zu gehen.

Stephen Batchelor "Die Kunst, mit sich allein zu sein", aus dem Englischen von Saskia Graf, edition steinrich, Berlin ISBN 978-3-942085-73-1

Wer den kleinen engagierten Verlag edition steinrich unterstützen möchte, kann das Buch direkt und ohne Versandgebühr im Online-Shop des Verlags bestellen: https://janando.de/editionsteinrich/liste/


Mittwoch, 3. Juni 2020

Thich Nhat Hanh: Ehrfurcht vor dem Leben


Black and White. They need each other.

Minneapolis. Ein Video. Ein Mann wird, unfassbare zehn Minuten lang, anscheinend vorsätzlich erstickt. Von einem Polizisten, der für die Bürger da sein sollte. Für alle Bürger. Aller Hautfarben.

In einem solchen Moment kann man sehr viele Worte machen. Man kann Antworten suchen auf falsche Fragen ("Welche gesellschaftlichen Bedingungen führen zum Rassismus?"). Man kann in den sozialen Netzwerken schwarze Kacheln posten. 

Man kann auch schweigen. 

Und die Erste Achtsamkeitsübung aus der Schule von Thich Nhat Hanh praktizieren. An jedem Tag, in jeder Minute. Dann beginnt sie zu wurzeln in Geist und Herz. Vielleicht blüht sie sogar.

Ehrfurcht vor dem Leben
Im Bewusstsein des Leidens, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, bin ich entschlossen, Mitgefühl und Einsicht in das „Intersein“zu entwickeln und Wege zu erlernen, das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und unserer Erde zu schützen. Ich bin entschlossen, nicht zu töten, es nicht zuzulassen, dass andere töten, und keine Form des Tötens zu unterstützen, weder in der Welt noch in meinem Denken oder in meiner Lebensweise. Im Wissen, dass schädliche Handlungen aus Ärger, Angst, Gier und Intoleranz entstehen, die ihrerseits dualistischem und diskriminierendem Denken entspringen, werde ich mich in Unvoreingenommenheit und Nicht-Festhalten an Ansichten üben.