Mittwoch, 29. Juni 2016

Dieser Augenblick ist das ewige Jetzt


"Wir leben in einem ewigen Jetzt, und wenn wir uns Musik anhören, dann hören wir nicht auf Vergangenes, wir hören nicht auf Zukünftiges, sondern wir hören auf Gegenwärtiges, das sich vor uns entfaltet. Genau wie wir ein Gesichtsfeld haben, das sich in die Breite und die Ferne erstreckt, so ist auch der gegenwärtige Augenblick nicht bloß ein Haarstrich auf der Zeitlinie, die die Uhr misst. Der gegenwärtige Augenblick ist ein Erfahrungsfeld, das sehr viel mehr als ein bloßer Augenblick ist. Eine Melodie hören, heißt auch die Intervalle zwischen den Tönen hören. Innerhalb des gegenwärtigen Augenblicks können wir Intervalle hören und Rhythmen sehen. So können wir innerhalb jedes Augenblicks spüren, dass sich etwas Kontinuierliches abspielt.

Wenn ich vom ewigen Jetzt spreche, dann ist das nicht zu verwechseln mit dem Bruchteil einer Sekunde. Das ewige Jetzt ist geräumig, leicht und reich, aber auch leichtsinnig! Jesus sprach tatsächlich vom Leichtsinn: "Seht die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie graben nicht, sie spinnen nicht, und doch war Salomo in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen." Damit soll gesagt werden: Sorgt nicht ängstlich für das Morgen, sondern gönnt euch ein wenig Leichtsinn.

Es gibt einen göttlichen Leichtsinn. Die Liebe, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt, ist Leichtsinn. Daher könnte man von Gott sagen, er sei ernsthaft, aber nicht ernst."

Alan Watts (1915 - 1973), Philosoph, anglikanischer Priester, Professor und einer der großen Interpreten östlicher Philosophie
(Aus seinem Buch "Leben ist jetzt", Herder Spektrum)

Die Kalligraphie ist von Thich Nhât Hanh
 

Freitag, 24. Juni 2016

Musik für eine Sommernacht


Meine Lieblingsgruppe Rajaton mit
"Dobbin's Flowery Vale".

Finnische Sommernachtsmusik!


Dienstag, 21. Juni 2016

Heute ist Sommeranfang


Ist das nicht schön? Ein Hauch von Farbe, der vor dem Hintergrund in solidem Grau besonders gut zur Geltung kommt.

Dieser Sommer hat einfach Stil.


Samstag, 18. Juni 2016

Die Kinder der Kinder der Rose


"Die wern nix mehr", sagte die Marktfrau und schaufelte mir die Bauernrosen in den Arm, um vier am Nachmittag, bevor sie den Rest aus dem Eimer in den Abfall warf. Ich hinterließ eine Spur aus Rosenblättern auf dem Kopfsteinpflaster; als ich am Wagen ankam, standen nur noch die Samenkapseln auf den Stengeln. Und an den äußersten Enden winzig klein die Kinder der Kinder der Rose. Jetzt verlieren sie sich im Sherryglas. Die Enkelchen. Die nichts mehr werden, wie sie sagte.

Sie werden nicht aufgehen. Sie werden nicht blühen. Sie werden nicht duften. Sie werden nichts von dem tun, was wir von Rosen erwarten. Ihr Gelb und Mauve verblasst allmählich, ihre Blätter verwandeln sich in Pergament.

Sie sind einfach da. Sie sind. 

Montag, 13. Juni 2016

Was ist Achtsamkeit?



Meinen Artikel zum Thema Achtsamkeit, der im Sonderheft "Achtsamkeit" von Buddhismus aktuell 1/2016 abgedruckt wurde, kann man jetzt in ganzer Länge auf meiner Homepage lesen; hier ist der Link dorthin.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Auf dem Weg zum Bäcker ...


... Sonne, Farben, Düfte, Bienengesumm ...

... Sommer sammeln, ganz viel Sommer sammeln ...

Donnerstag, 2. Juni 2016

Sparen macht glücklich


Und wieder eine Ausgabe erspart:

Ich muss nie in den Regenwald reisen.
Dschungel mit wildem Tier hab ich auch.