Posts mit dem Label Veranstaltungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Veranstaltungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 27. September 2026

Seminar in Salzburg

 
 
Fühlen wir uns nicht alle zurzeit überfordert? Das Klima, die Weltpolitik, die politischen Verschiebungen in unserem Land, vielleicht dazu noch eine schwierige familiäre Situation - wie gehen wir mit all dem um? Den Rückzug auf die einsame Insel können wir uns nicht leisten (gibt es überhaupt noch einsame Inseln?). Internet und Handyvertrag zu kündigen, ist keine gute Idee, wir müssen trotz allem informiert bleiben. 

Die Plum-Village-Intersein-Tradition hat da ein paar andere Vorschläge: Werde stabil, nähre deine Kraft, dein Mitgefühl, deine Freude und dein klares Gewahrsein. All das zusammen gibt dir eine Ausrichtung, mit der du den Herausforderungen dieser Zeit gewachsen bist. 

Wenn du lernen willst, wie das gehen könnte, und zusammen mit der Gemeinschaft im schönen Salzburger Zendo üben willst, lade ich dich herzlich ein zu:

Erwachen im Hier und Jetzt

23. - 25. Oktober

St. Virgil, Salzburg

Mehr Informationen und Anmeldung hier (klick).

Ich würde mich freuen, dich in Salzburg zu treffen.

**

Wenn Dir/Ihnen dieser Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Spende (klick).

 

Sonntag, 30. August 2026

Erwachend leben

 

"Buddhistische Traditionen sprechen vom 'Erwachen zum Wahren Selbst', und diese Erfahrung stellt sich nicht ein als Belohnung für besondere Anstrengung oder Wohlverhalten. Sie kann jederzeit geschehen. Hier und jetzt. Für jede und jeden von uns. Es geschieht in dem Moment, in dem sich etwas in Ihnen - ohne dass es Ihnen zunächst bewusst war - gelöst hat. Auf einmal schweigt das innere Geplauder, haben sich die lebenslangen Überzeugungen zur Ruhe gelegt, sind weder Wünsche noch Hoffnungen noch Ärger lebendig, und alle Erinnerungen schlafen. Ihr Geist ist leer. Und in diese Leere strömt die Lebendigkeit des Urgrunds mit seinen Inspirationen, Ideen und seiner Weisheit." 

Aus: Margrit Irgang "Erwachen im Hier und Jetzt", Patmos Verlag. 

Wollt ihr das Erwachen als Praxis in der Intersein-Tradition lernen? Seid herzlich eingeladen zu meinem Seminar

Erwachend leben

1. bis 4. Oktober 2026

Waldhof Freiburg

Mehr Informationen und Anmeldung hier (klick).

(Werbung) Wenn ihr mein Buch online bestellen wollt, empfehle ich euch den gemeinwohlbilanzierten sozialen Buchversand Buch7, der soziale, kulturelle und ökologische Projekte unterstützt. Ihr werdet schnell und versandkostenfrei beliefert und ich erhalte eine (sehr kleine) Provision dafür. "Erwachen im Hier und Jetzt" bestellen hier (klick).

**

Wenn Dir/Ihnen dieser Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Spende (klick). 


Dienstag, 16. Juni 2026

Dein wildes und kostbares Leben

 

Noch kannst Du Dich anmelden für mein Sommer-Retreat im Intersein-Zentrum im Bayerischen Wald. Und wenn es besonders die Stille ist, die Du suchst, habe ich eine schöne Nachricht für Dich: Es wird in meinem Programm diesmal mehr Stille und Schweigen geben als sonst. Aber natürlich ist immer noch genügend Raum da für Austausch und das gegenseitige Sich-Kennenlernen.

Der Link zur Programm-Beschreibung und Anmeldung: hier (klick). 

Ich würde mich freuen, Dich wiederzusehen - oder kennenzulernen.

**

Wenn Dir/Ihnen dieser Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Spende (klick).


Mittwoch, 6. Mai 2026

Dein wildes kostbares Leben

 Intersein Zentrum

 

In ihrem Gedicht "The Summer Day" streift Mary Oliver durch die Natur. Sie fragt sich, wer die Welt gemacht hat - den Schwan, den Schwarzbären, den Grashüpfer. Das ist eine religiöse Frage, aber dann sagt sie, sie wüsste nicht, was ein Gebet ist. Sie wisse nur, "wie ich müßig und gesegnet sein kann und durch die Felder streifen". Und am Schluss des Gedichts fragt sie uns unvermittelt: "Tell me what it is you plan to do / with your one wild and precious life?"

Was ist unser „wildes“ Leben – also unser wahres Wesen? Wir sind keine Grashüpfer und Schwarzbären; wir müssen immer aufs Neue Entscheidungen treffen und ihre Folgen tragen. Deshalb haben wir alle unser wahres Wesen im Lauf der Jahre zugedeckt mit Urteilen, Gewohnheiten, Kompromissen und Überzeugungen, die uns und unserer Umwelt oft nicht guttun.

Wir sind bereits all das, was wir zumeist auf ganz falschen Wegen suchen. In jedem Menschen sind die Geistesqualitäten der Liebe, des Verstehens und des tiefen Friedens angelegt. Mit unserer Praxis des Innehaltens und Gewahrwerdens lösen wir alles Oberflächliche und Künstliche in uns auf, damit unser wahres Wesen sich zeigen kann in seiner Schönheit und Kostbarkeit. Dann sind unsere Handlungen frei von egozentrischen Zielen und können wirklich Heilsames in der Welt bewirken.

Wir haben nie genug geliebt, weder andere noch uns selbst. Nie genug gelacht und nie genug getrauert über unwiederbringlich Verlorenes. Wir wollen in diesen Sommertagen im Intersein-Zentrum im Bayerischen Wald das Lebendige im Garten und in uns selbst feiern, unsere Schmerzen würdigen und unser „wildes und kostbares“ Leben entdecken.

Wir werden die Tage weitgehend in Stille verbringen mit Sitz- und Gehmeditation (auch im Wald), Vorträge hören und uns in Rundgesprächen austauschen.

Ich lade dich herzlich ein, mit uns dein wahres Wesen zu entdecken und zu feiern:

18. - 22. Juli 2026
Intersein Zentrum, Hohenau 

Dein wildes und kostbares Leben

Retreat mit Margrit Irgang

Übrigens haben wir jetzt Frühbucher-Rabatte. Wenn du bis Ende Mai buchst, sparst du bei der Teilnahmegebühr. Buche hier (klick).

Sehen wir uns? Das würde mich freuen.

***

Wenn Dir/Ihnen dieser Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Spende (klick).

 

Samstag, 1. Juni 2024

Werkbegegnung: Zur Sprache bringen



 "Werkbegegnung Pusteblume". 😊 Links: A.B., Zeichnung. Rechts: M.I., Fotografie.

 

Wenn Du zufällig in der Nähe von Schwäbisch Gmünd/Aalen lebst, sei herzlich eingeladen zu einem besonderen Event: einer Werkbegegnung von Kunst und Literatur mit meinem Künstler-Freund Alfred Bast und mir. 

 

"Zur Sprache bringen" - Dichtung, Kunst und Bilder
Lesung und Gespräch

16. Juni 2024, 14.30 Uhr
Kunstraum Hohenstadt


Abtsgmünder Straße 5
73453 Abtsgmünd-Hohenstadt

 

Was Dich erwartet? Wir wissen es selbst noch nicht. Alfred und ich sind neugierig und folgen weder in unserer Arbeit noch in unserem Leben festen Vorstellungen, Erwartungen oder Überzeugungen. Wir sind mehr daran interessiert, mit offenen Sinnen wahrzunehmen, was um uns herum geschieht. Uns von der sich unablässig verändernden Natur und den Begegnungen mit Menschen inspirieren und berühren zu lassen. Und das Empfangene setzen wir dann um - in Bilder, in Skulpturen, in Sprache, in Sprach-Bilder.

Es wird also um Wahrnehmung gehen, um Farben und Formen und Rhythmus und Klang, um Sehen und Lauschen, um Begegnung und Austausch. Wie Alfred sagt: "Kommunikation ist das Herz der Kunst".

Alfred und ich haben schon etliche Projekte miteinander realisiert. Sein Werk finde ich sehr inspirierend. Schau mal hier auf seine Website (klick).

Ich würde mich freuen, Dich in Hohenstadt zu sehen.

**

Wenn Dir/Ihnen dieser Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Spende (klick).

 

Montag, 2. April 2018

Osterspaziergang


Osterspaziergang

Ganz unter uns: Noch ist es nicht so weit.
Noch blüht kein Flieder hinterm Heckenzaune.
Doch immerhin: Ich hab ein neues Kleid,
Bürofrei und ein bisschen Frühlingslaune.

Was hilft uns schon das ganze Trübsalblasen -
Da weiß ich mir ein bessres Instrument.
Ich pfeife drauf ... Mich freut selbst kahler Rasen.
Und auf das Frohsein gibt es kein Patent.

Mich fährt die Stadtbahn auch ins freie Feld,
Mir weht der Märzwind gleich den Weitgereisten.
Ich hab mein Sach diesmal auf nichts gestellt.
- Das kann man sich noch leisten.

Blau ist der Himmel wie im Bilderbuch.
Die Vögel zwitschern wie in Frühlingsträumen.
Herb mischt die Waldluft sich mit Erdgeruch
Und frühem Duft von knospig reifen Bäumen.

Die Sonne blickt schon ziemlich intressiert.
Und wärmt beinah. - Doch, während ich sie lobe,
Verschwindet sie, von Wolken wegradiert.
Es scheint, sie scheint nur Probe.

Ganz unter uns: Noch kam der Lenz nicht an.
Obgleich schon Dichter Frühlingslieder schrieben.
- Erst wenn man frei auf Bänken sitzen kann,
Dann wird es Zeit, sich ernstlich zu verlieben.

Mascha Kaléko

Und als Ergänzung zu diesen klugen Erkenntnissen weise ich auf das dazu passende Seminar hin, das natürlich den Titel trägt "Wunderbare Unvollkommenheit", von mir am letzten April-Wochenende geleitet wird, im Kloster Heiligkreuztal stattfindet, und der Anmeldeschluss ist am kommenden Freitag, 6. April.

Ende April kann man schon auf Bänken im Klostergarten sitzen, dass jemand zum Verlieben in der Gruppe sein wird, kann ich nicht garantieren, aber ich versichere: Es wird wunderbar still sein, das Essen wird schmecken, und bis jetzt hat noch keiner die Teilnahme bereut.


 

Freitag, 10. Juli 2015

Sechs Mönche des Sera Jey Ngari Khangtsen streuen ein Sandmandala


Das Sera Jey Monastery in Karnataka ist eines der ältesten tibetischen Flüchtlingskloster in Südindien. Sechs seiner Mönche streuen seit Anfang dieser Woche im Tibet Kailash Haus in Freiburg ein traditionelles Sandmandala. 

Es ist warm und still. Geshe Lobsang Tashi, Geshe Nawang Zangpo und Ngarampa Thupten Nyima beugen sich über das Podest und schütten das vorgezeichnete Muster mit farbigem Sand auf. Hochkonzentriert und entspannt zugleich. Sie haben keine Eile. Das Kunstwerk wächst stetig, morgen, am Samstag, wird es fertig sein. Circa zwei mal zwei Meter, ein Mandala, das den universellen Frieden ausdrückt und erschaffen wird mit dem Wunsch, diesen Frieden zu verbreiten.


Westliche Kunst entsteht aus dem Individualismus und feiert ihn. Östliche Kunst dagegen - die tibetische wie auch die japanischen Zen-Künste Kalligrafie, Tuschemalerei und Ikebana -ist überpersönlich. In langen mühsamen Lehrjahren hat sich der Künstler, die Künstlerin, so geschult, dass nicht das Ego, sondern die uns allen innewohnende Weisheit und strahlende Stille den Pinsel führt, den Sand schüttet, die Blumen steckt. Ein solches Kunstwerk zu betrachten ist Meditation: Weisheit und Stille strahlen auf den Betrachter zurück.

Und doch ist ein Kunstwerk nur für den Augenblick gemacht, eine Manifestation der unablässigen Veränderung alles Seienden. Als Zeichen dafür wird das fertige Sandmandala morgen, Samstag, mit einem Ritual aufgelöst und gegen 18 Uhr in einer Zeremonie der Dreisam übergeben, dem kleinen Freiburger Fluss, der nie aufhört zu fließen.

Morgen von 15 bis 20 Uhr wird im Tibet Kailash Haus ein Sommerfest aus Anlass des 80. Geburtstags des Dalai Lama stattfinden. Mehr darüber unter diesem Link.