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... wenn die neueste Statistik einen schnelleren Anstieg der Klimaerhitzung voraussagt ...
... wenn die Inflation wieder gestiegen ist, die Tafel Lieblings-Schokolade unfassbare 3,20 Euro kostet und im Bundestag Kürzungen bei den Erstattungen der Krankenkassen, höhere Zuzahlungen für Arzneimittel und generell geringere Leistungen für dies und das diskutiert werden ...
... wenn irgendwas irgendwo im Körper sich nicht in Ordnung anfühlt ...
... wenn eine weitere Freundin ernsthaft erkrankt ist ...
... dann mache ich erst einmal eine Gehmeditation. An einem Lieblingsplatz im Grünen. Schritt für Schritt, ganz langsam, ohne zu denken. Nur schauen (das Weiß und Rosa, das da am Strauch hängt. Keine Ahnung, wie der heißt, muss ich auch gerade nicht wissen), nur hören (die Natur trillert, kollert, klopft, plätschert), nur riechen (ooh, hmmm).
Als seine Freunde im Krieg in Vietnam verhaftet wurden und Tausende Boat People im Meer ertranken, war Thich Nhat Hanh kurz vor dem Verzweifeln. Aber Verzweiflung nützt niemandem, sie verwirrt den Geist und raubt Kraft. Also machte er Gehmeditation. Jeden Tag, viele Stunden. Bis er so ruhig war, dass er wieder denken und planen konnte. Bis ihm die Idee kam, ein eigenes Schiff zu chartern und sich mit Freunden auf das Meer zu wagen, wo sie Dutzende Boat People aufsammelten und retteten.
Mach eine Gehmeditation. Sie hilft, sie wirkt, sie öffnet Räume im Geist.
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