Dienstag, 17. März 2026

Die Sprache des inneren Schweigens

 

"Wenn wir, aus dieser lauten Welt kommend, in einem Meditationsraum, einer Kirche oder im Wald vielleicht zum ersten Mal in uns hineinlauschen, begegnen wir einem Schweigen, das uns erschrecken kann. Es scheint das absolute Nichts zu sein, der bodenlose Abgrund in uns, vor dem wir uns, ohne es zu wissen, immer gefürchtet haben. Das tiefe Schweigen aber ist nicht das Nichts, sondern spricht eine Sprache, die zu hören wir lernen können. Es spricht eine Sprache, die keine Worte sendet, sondern Schwingungen. Wellen aus dem Ozean des Unsichtbaren, die von uns in Ahnungen übersetzt werden. Wir senken unsere Fühlfäden wie ein Lotblei hinunter in das tiefe Schweigen und holen das, was es uns mitzuteilen hat, herauf in unser Bewusstsein.

Jetzt sind wir angeschlossen an unsere Quelle, aus der unsere Äußerungen gespeist werden. Jeder Satz, den wir dann sprechen, ist ein Nest, in dem die Stille geborgen ist. Sie wird andere Menschen erreichen - nicht über die Bedeutung unserer Worte, sondern über die Schwingung, die in ihnen verborgen ist."

Aus meinem neuen Buch "Erwachen im Hier und Jetzt". Ich zeige darin, wie wir im Alltag erwachen können zu unserem Wahren Wesen - ohne uns in ein Kloster zurückzuziehen oder jahrelang Retreats zu besuchen.

Margrit Irgang "Erwachen im Hier und Jetzt. Wege zur inneren Ruhe und Verbundenheit", Patmos Verlag, ISBN 978-3-8436-1614-0, 18 EUR

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