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Mittwoch, 28. Januar 2026

Zu Gast im Podcast SpurenSuche



Der Systemische Coach Helmut Prodinger hat mich eingeladen, zu Gast in seinem Podcast SpurenSuche zu sein. Wir kennen uns seit Jahren aus Salzburg. Helmut hat kluge Fragen gestellt zum Schreiben, zum Zen und hat mich um Tipps für Anfänger in der Meditation gebeten. Und weil der Podcast das Motto SpurenSuche trägt, ging es natürlich auch um meinen verschlungenen Lebensweg, denn ich wollte weder Schriftstellerin noch Meditationslehrerin werden. Irgendwann sage ich den Satz: "Es gibt keine Umwege, nur Wege." Das fasst dieses Gespräch schön zusammen. 

Ich habe gern mit Helmut gesprochen.

Den Podcast kannst du auf spotify hören hier (klick)  oder auf meiner Homepage hier (klick).

Und Helmuts Website findest du hier (klick).

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Mittwoch, 21. Januar 2026

AWARE - Reise in das Bewusstsein


Wer sind wir wirklich, was tun wir hier, und was ist das Bewusstsein? Kann man es messen und wissenschaftlich untersuchen oder ist und bleibt es eine persönliche Erfahrung, die anderen nicht zu vermitteln ist? In der Begegnung mit drei Wissenschaftlern, einer Maya-Heilerin, einem Philosophen und einem buddhistischen Mönch umkreist dieser großartige Film diese Frage. 

Den Neurowissenschaftler Christof Koch treibt nach einer tiefen spirituellen Erfahrung die Frage um: Wie entstehen aus der grauen Gehirnmasse Gefühle wie Liebe, Schmerz, Traurigkeit? Monica Gagliano, Professorin für Pflanzenverhalten und Kognition an der Universität Sydney, erforscht Pflanzenakustik. Pflanzen können wie Tiere Verhalten lernen, sie erkennen Klänge in ihrer Umgebung und senden selbst welche aus, und fasziniert sehen wir einem Erbsen-Schößling dabei zu, wie er auf die Hand reagiert, die ihn gar nicht berührt. Roland Griffith, Direktor des Zentrums für Bewusstseins- und Psychedelische Forschung an der Johns Hopkins University, führt Studien mit dem "magischen Pilz" Psilocybin durch. Siebzig bis achtzig Prozent seiner Probanden sagen noch Jahre nach Abschluss der Studien, diese Erfahrung sei eine der bedeutendsten ihres Lebens gewesen.

Aber das kann man natürlich auch durch Meditation erreichen, und der Mönch Matthieu Ricard, der in seinem früheren Leben Molekularbiologie war, sagt klar: "Bewusstsein ist eine Erfahrung und kann nicht wissenschaftlich erklärt werden." Das schönste Bild für diese Erfahrung gibt uns Roland Griffith: "Wir schwimmen in einem Ozean von Bewusstsein." Hier geht es nicht mehr um "mein" persönliches Bewusstsein mit seinen alltäglichen Inhalten, sondern um den Grund unserer Existenz. In diesem Bild treffen sich Wissenschaft und die Erfahrung von uns Meditierenden, und wir brauchen keine Worte und Erklärungen mehr. 

Die Maya-Heilerin sagt: "Ich bin eine Energie, genauso besonders wie eine Pflanze, wie eine Eidechse in der Wüste." Wir teilen mit allen Wesen den ozeanischen Bewusstseins-Raum. Wir können ihn nicht erklären, nur erfahren. Indem wir mitschwimmen. 

Der Film ist in der 3Sat-Mediathek zu sehen hier (klick).  Leider nur bis 4. Februar. Schaut ihn unbedingt an. 

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Mittwoch, 14. Januar 2026

Mein neues Buch

 

Ich freue mich sehr, Dir heute mein neues Buch vorstellen zu können. Es brauchte lange, um in die Welt zu kommen. Aber jetzt ist es da.

"Wir haben das Privileg, in einer außergewöhnlich schwierigen Zeit zu leben. Die alten Lösungen und Ideen funktionieren nicht mehr. Wir sind gezwungen, unser Bewusstsein auf eine neue Ebene zu heben und unsere Verbundenheit mit allem Seienden zu erkennen. Es liegt an jeder und jedem Einzelnen von uns, sich zu entscheiden: Für das Dunkel mit seiner zerstörerischen Kraft oder für das Licht, das immer da ist und nur darauf wartet, durch uns hindurch in die Welt zu strömen." 

Das Ziel des Zen ist die Erleuchtung, und viele Zen-Schülerinnen und -Schüler haben die Vorstellung, dass dies eine einmalige, überwältigende und das Leben für immer auf den Kopf stellende Erfahrung ist, die man nur nach jahrelangem Training erreichen kann. Ich aber sage: Erwachen ist unsere Praxis. 

"Wir alle können ein Zipfelchen vom Mantel Gottes erhaschen, ein Fünkchen vom großen Licht empfangen, tiefe unbedingte Liebe spüren, Momente des Aufgehoben-Seins in der Ganzheit erfahren und sehen, dass es keine Trennung gibt zwischen mir und dir, innen und außen. Wir können das erfahren, ohne Geboten zu folgen oder die Notwendigkeit zu verspüren, von jemandem in unserer Erfahrung bestätigt zu werden. Wir brauchen nicht zwanzig Jahre in Meditation zu verbringen, Mantren zu rezitieren und uns auf spezielle Weise zu bewegen oder zu ernähren."
 
Ich erzähle am Beispiel von fünf Menschen, wie sich Erfahrungen des Erwachens in ihrem Leben eingestellt und ausgewirkt haben. Das sind bekannte spirituelle Persönlichkeiten (wie Thich Nhat Hanh) und Menschen, die Verbundenheit und tiefe Liebe einfach in ihrem täglichen Leben ausgedrückt haben (wie die Jüdin Etty Hillesum). Ich spreche auch vom Erbe der deutschen Nazizeit, das es Deutschen besonders schwer macht, mystische Erfahrungen zuzulassen, und davon, wie man in den Momenten im Leben praktizieren kann, in denen alles zusammenbricht.  
 
Du bekommst mein Buch in jeder Buchhandlung und online über den Link bei Buch7 (siehe unten). Ich hoffe und wünsche mir, dass es Dich ermutigt, das Licht in Dir nach außen strahlen zu lassen. Denn Du wirst gebraucht in dieser schwierigen Zeit.
 
Margrit Irgang "Erwachen im Hier und Jetzt. Wege zur inneren Ruhe und Verbundenheit". Patmos Verlag, ISBN 978-3-8436-1614-0, 18 EUR
 
(Werbung) Wenn ihr online bestellen wollt, empfehle ich euch den gemeinwohlbilanzierten sozialen Buchversand Buch7, der soziale, kulturelle und ökologische Projekte unterstützt. Ihr werdet schnell und versandkostenfrei beliefert, und ich erhalte eine (sehr kleine) Provision dafür. "Erwachen im Hier und Jetzt" bestellen hier (klick).

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