Samstag, 7. Januar 2017

Über setzen


Es ist zur Zeit etwas still im Blog. Ich bin unterwegs, in einem anderen Geist. Das stimmt so eigentlich nicht, denn der "andere" Geist ist auch mein Geist. In dem großen weiten Raum des Geistes, den wir alle teilen, setze ich seit Monaten über, vom Ufer der einen Sprache zum Ufer der anderen. Von der Vatersprache in die Muttersprache und in meinen Träumen dann oft wieder zurück, denn ich träume zweisprachig. Eigentlich sind beide Sprachen gleichzeitig da, fließen ineinander, haben inzwischen miteinander ein Gespräch begonnen, und ich höre einfach zu. Und schreibe auf.

Das Buch, das ich übersetze, ist sehr gut, sonst würde ich mich damit nicht abgeben. Es wird im Sommer erscheinen, und zu gegebener Zeit wird es natürlich hier vorgestellt. Ihr dürft Euch schon mal darauf freuen.

I will keep you posted.

Kommentare:

  1. oh ja! darauf bin ich gespannt!
    schönes träumen und ineinander verweben!
    Ellen

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  2. Das klingt interessant...und das mit dem Über-setzen, das kenne ich gut.Das "halb" ankommen, dann aber wieder zusammenfließen. Wie schön, dass Du es im beruflichen nutzen kannst- das, was bei Zweisprachigkeit das Besondere ist( das "Zwei" geht da ja noch über die Sprache hinaus, es ist ja auch eine Zweiortung)Eine dauerhafte Reise zwischen den Ufern.Schön.
    Ein gutes Fließen, Tauchen und Träumen wünsche ich Dir, Taija

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    1. Ja, und in jedem der beiden Länder wird man zu einer anderen Person, die man aber auch ist. Mein jüngerer Bruder fand das immer furchtbar, aber für mich ist es eine Bereicherung. Liebe Grüße.

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    2. Ich finde es , jetzt als Erwachsene,auch sehr bereichernd.Und auf den Wegstrecken findet die Transformation statt. besonders schön über einem Gewässer ;-)...Und im "Gepäck" habe ich immer eine zweite Welt dabei....und die Ambivalenzen dazu...ja, ich glaube, ich weiss was Du meinst :-).Schönen Samstag!

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